Domschatz Halberstadt
Domplatz
16a
D-38820 Halberstadt
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12 93
halberstadt@die-domschaetze.de
Besucher erhalten bei einer Führung durch den Domschatz direkten Zugang zu Kunstwerken, Reliquien und liturgischen Kostbarkeiten, die teils mehr als tausend Jahre alt sind. Die Rundgänge verbinden historische Kontextualisierung mit konservatorischen Hinweisen und geben klare praktische Informationen zu Ablauf, Dauer und Buchung. Für Aussicht auf vertiefte Begegnungen stehen thematische Präsentationen, Kinderprogramme und barrierefreie Angebote zur Verfügung.

Das Spektrum an Führungen reicht vom öffentlichen Rundgang bis zur maßgeschneiderten Gruppenführung. Öffentliche Termine werden saisonal geplant; in der Hauptsaison finden wöchentliche Angebote statt, oft an Samstagen um 11:00 und 14:00 Uhr. Thematische Führungen konzentrieren sich auf bestimmte Aspekte wie Goldschmiedekunst, Reliquienkult oder mittelalterliche Liturgie und laufen zwischen 60 und 90 Minuten. Spezialführungen zu Restaurierung oder Provenienz dauern meist 90 Minuten und können Laboreinblicke enthalten.
Private Gruppenbuchungen sind flexibel: Gruppen bis 25 Personen werden mit einem eigenen Raum und Führung bedacht, größere Gruppen werden geteilt. Familienführungen nutzen interaktive Elemente und dauern 45–60 Minuten; Schulprogramme sind altersgerecht gegliedert und entsprechen Lehrplaninhalten für Geschichte und Kunst. Mehrsprachige Führungen in Englisch und Französisch sind nach Voranmeldung verfügbar; für weitere Sprachen besteht oft die Möglichkeit eines Fremdenführers.
Barrierefreiheit ist zentral: Zugänge mit Rampen, taktile Beschreibungen und Induktionsschleifen für Hörgeräte sind vorhanden, wo bauliche Voraussetzungen es erlauben. Vor der Buchung sollten spezielle Bedürfnisse mit dem Besucherservice abgestimmt werden.
Praktische Hinweise zur Buchung und zum Besuch:
Konservierung und Restaurierung sind permanente Aufgaben. Restauratoren führen Schadensanalysen, Materialbestimmungen und konservatorische Maßnahmen durch, oft dokumentiert in wissenschaftlichen Berichten. Provenienzforschung wird kontinuierlich betrieben, insbesondere bei Objekten mit wechselnder Herkunft in Kriegs- und Sammlerzeiten. Sonderpräsentationen zeigen thematisch gebündelte Objekte und bringen Leihgaben aus anderen Museen; sie laufen typischerweise drei bis sechs Monate und ergänzen die Dauerausstellung.
Digitale Angebote erweitern Erreichbarkeit: hochauflösende Objektfotografien, Metadaten in Online-Katalogen und virtuelle Rundgänge ermöglichen Forschung und Vermittlung außerhalb des Hauses. Kombinationsangebote mit Domführungen oder städtischen Rundgängen verbinden sakrale Kunst mit Stadtgeschichte. Interaktive Stationen bieten multisensorische Zugänge zu Technik und Ikonographie und eignen sich besonders für Familien.
Der Besuch wird durch ein Sortiment im Museumsshop ergänzt, das fachlich kuratierte Publikationen, Reproduktionen und ausgewählte Souvenirs enthält. Gastronomische Angebote in Domnähe bieten Pausenmöglichkeiten für Gruppen. Unterstützung und langfristige Projekte werden über Mitgliedschaften, Sponsoring und Stiftungsförderung getragen; Informationen zu Fördermöglichkeiten erhalten Kulturpartner und interessierte Bürger direkt beim Förderkreis.
Veranstaltungen wie Vorträge, wissenschaftliche Gespräche und Begleitprogramme zu Sonderausstellungen vertiefen Themen. Für Interessierte empfiehlt sich frühzeitige Anmeldung zu Vorträgen, da Plätze begrenzt sind. Vor dem Besuch gilt es, Ticket- und Zeitfenster zu prüfen, besondere Zugangsbedürfnisse mitzuteilen und auf Fotografierregeln zu achten, um konservatorische Vorgaben einzuhalten.